Hier finden Sie Berichte über vergangene Veranstaltungen

Neujahrskonzert 2011

Am 8. Januar beteiligten sich viele Gruppen und Solisten beim Neujahrskonzert, welches heuer zu Gunsten der Renovierung unserer Stadtpfarrkirche stattfand.
Neben dem Chor der Stadtpfarrkirche sang auch die Cantorei St. Stephan, ein Ensemble des Frauenchores Buchloe und der Solist Helmut Jambor.
Instrumental verstärkt durch ein Streichquartett, die Stubenmusik Buchloe, Claudio Fabbreschi (Trompete) und Monika Götzfried (Trompete/Querflöte) und Stephan Reschke an der Orgel.
Es erklangen vor allem auch bekannte weihnachtliche Weisen. Aufgelockert wurde die musikalische Darbietung durch einen Text, gekonnt vorgetragen von Josef Kagermeier.
Die Organisation und Gesamtleitung lag in den Händen unseres Kirchenmusikers Thorsten M. Schmehr (Orgel / Basso Continuo), der fast bei allen Gruppen im Einsatz war, entweder als Leiter oder als Begleiter.
Zahlreiche Zuhörer lauschten diesem besonderen Genuss, und die Vielfalt und abwechslungsreiche Gestaltung ließen die Zeit schnell vergehen.
Mit stehendem Applaus zollten die Besucher den Akteuren Respekt und spendeten anschließend großzügig für die Kirchenrenovierung.

Ein herzlicher Dank an alle Besucher und an alle Beteiligten, die uns einen solch hörenswerten Abschluss der Weihnachtszeit bescherten!



Buchloer Serenade: Festspiel "Heilige Elisabeth"

Im Rahmen der „Buchloer Serenade“ wurde am Sonntag, 14. November um 16.00 Uhr das Festspiel „Die heilige Elisabeth“ von Heinrich Fidelis Müller aufgeführt.
Neben dem Chor der Stadtpfarrkirche wirkten Solisten, Instrumentalisten sowie die Chorgemeinschaft Emersacker-Heretsried-Lauterbrunn unter Leitung von Frau Sieglinde Baur-Kazemiyeh mit.
Ergänzt wurden die Liedsätze durch verbindende „Deklamationen“ und Bilder aus dem Leben der Heiligen.
Das ca. 60 Minuten dauernde Festspiel wurde dann erneut am 21. Nov. in der Kirche in Emersacker aufgeführt.
In Buchloe lud der Frauenbund bereits ab 15 Uhr zu Kaffee und Kuchen in das Haus der Begegnung ein. Viele Besucher nahmen dieses Angebot an und stärkten sich vorab bei Kaffee und hausgemachtem Kuchen.

Wir freuen uns, dass wir so viele Menschen bei dieser besonderen "Buchloer Serenade" begrüßen durften.



Buchloer Serenade "Joseph Haas"
Joseph Haas
Die Veranstaltungsreihe "BUCHLOER SERENADE" gedachte bei ihrer "57. Auflage" am Sonntag, den 27. Juni um 19.00 Uhr im Haus der Begegnung, Berliner Str. 50 in Buchloe dem 50. Todestag des in Maihingen geborenen Komponisten Joseph Haas (gest. am 30. März 1960 in München).
Aus dem umfangreichen Oeuvre des Tonkünstlers erklangen Werke für Chor (Cantorei St. Stephan mit dem "Pfälzischen Liederreigen" op. 89 und Chor der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt mit Liedern aus dem Zyklus "Das Jahr im Lied" op. 103), Sologesang (Waltraud Strößner) und Klavier (Thomas Hüther).

Leitung und Orgel: Kirchenmusiker Thorsten M. Schmehr.

Der Eintritt war wie immer frei!
Spenden zu Gunsten sozial-caritativer Zwecke wurden erbeten.

Der Vorsitzende der Joseph-Haas-Gesellschaft München und Enkel des Komponisten, Herr Wolfgang Haas, war selbst zugegen und informierte (in gebotener Kürze) über Leben und Werk von Joseph Haas.

Die Veranstalter, kath. und ev. Pfarrgemeinde und die Stadt Buchloe luden herzlich ein zu "Musik und Text"
[Dauer der Serenade: ca. 45 Minuten]

Im Anschluss an die Serenade bot der Weltladen Buchloe eine Mangobowle an
und lud damit bei sommerlichen Temperaturen noch zum Verweilen ein.



Tradition der Passionskonzerte wird fortgesetzt


Bis zum II. Vatikan. Konzil war es in vielen Pfarrgemeinden üblich, am Nachmittag des Karfreitags eine besondere musikalische Feierstunde zum Leiden und Sterben des Herrn anzubieten – so auch in Buchloe. Anhand einiger erhaltener Programmblätter aus der ersten Hälfte des 20. Jh. lassen sich u.a. F. Schuberts „Stabat Mater“ oder auch Joseph Haydns „Die sieben Worte“ nachweisen. In den letzten Jahren versuchten wir nun, diese Tradition einer „musikalischen Andacht“ am Abend des Palmsonntags – sozusagen als Einstieg in die Karwoche – wieder aufleben zu lassen. 2004 erklang beispielsweise das selten zu hörende Oratorium „Der Tod Jesu“ von G. Ph. Telemann, 2006 gastierte ein Streicherensemble unter Leitung von Herrn R. Kuhn mit der kammermusikalischen Version der „Sieben letzten Worte...“ von J. Haydn und 2008 kam das zeitgenössische Werk „Stationen“ (Kreuzweg-Vertonung für Orgel, Sprecher und Bildprojektion) von L. Graap zur Aufführung.
Heuer kam  nun eine in Deutschland noch nicht im Druck erschienene Komposition „Stabat Mater“ des italienischen Komponisten Pasquale Cafaro (ca. 1715-1788) – 1785 in Neapel erschienen – am Palmsonntag, 28. März 2010 um 19.00 Uhr in der Stadtpfarrkirche zur Aufführung.
Das ergreifende Werk für zwei Solosoprane, gemischten Chor und Streichorchester besuchten viele Gemeindemitglieder, worüber wir uns sehr freuten.
Inzwischen konnte nach Abzug aller Unkosten der Pfarrei ein Erlös von EUR 250,00 überreicht werden.
Wir bedanken uns bei allen Inserenten und Konzertbesuchern für ihre großzügige Spende!



Konzert für Orgel und Orchester

Als Abschluss der Feierlichkeiten zum Jubiläumsjahr "50 Jahre Steinmeyer-Orgel" in der Stadtpfarrkirche Buchloe fand am Sonntag, 7. Februar um 19.00 Uhr in der Pfarrkirche ein Konzert für Orgel und großes Orchester statt.
Es erklangen Kompositionen von Joseph Gabriel Rheinberger, Félix-Alexandre Guilmant und Felix Mendelssohn-Bartholdy.
Ausführende waren das Saar-Lothringische Kammerorchester, Musiker aus Buchloe und Umgebung, Wolfgang Münchow (Wadgassen/Saar) und Thorsten M. Schmehr an der Orgel, Michaela Reiser-Schenk (Regensburg), Mezzosopran sowie Christoph Schenk (Regensburg), Direktion.

Es war ein ganz besonderes Erlebnis und eine beeindruckende Darbietung.
Erstaunlich, was in dieser Orgel so alles steckt.
Rund 120 Besucher durften dieses Highlight genießen.
Allen Beteiligten ein ganz herzliches Dankeschön!



Der Nussknacker von P.I. Tschaikowsky

Einer besonderen Aufführung konnten viele von Ihnen am 4. Adventswochenende beiwohnen. Es erklang von P. I. Tschaikowsky und E.T.A. Hoffmann das berühmte Werk  „Der Nussknacker“ in einer kindgerechten Fassung für Orgel (Thorsten Schmehr) und Sprecher (Josef Kagermeier). Eine Bildprojektion rundete den Text jeweils ab.  Spendenübergabe an Herrn Kutter
Dieses Projekt fand statt zu Gunsten der neuen Orgel im Haus der Begegnung. Jetzt konnte ein Reinerlös von EUR 825,- übergeben werden. Dabei verzichteten alle Ausführenden und Beteiligten (Technik, Bildprojektion, Abendkasse und Vorverkaufsstelle, Mesner und andere mehr) auf ihr Honorar bzw. eine Entlohnung.
Herzlichen Dank auch an eine Buchloer Grafikfirma, die den Entwurf sowie den Druck der Plakate vollständig gesponsert hat.
Die Spenden werden für ein eigenes Mikrofon für den Organisten sowie einen notwendigen Orgelnotenschrank - und auf längere Sicht hin auch für einen elektronischen Liedanzeiger - verwendet.
Das Bild zeigt Thorsten Schmehr bei der Spendenübergabe an Karl Kutter, Hausverwalter Haus der Begegnung und Gesamtkirchenpfleger der Pfarreiengemeinschaft Buchloe.

DANKE, dass Sie sich so zahlreich vom besonderen Flair des „Nussknackers“ in der Vorfreude auf das Weihnachtsfest verzaubern ließen.



Claudio Merulo: Orgelmesse

Zum Festgottesdienst am Pfingstsonntag, 31. Mai 2009 erklang um 10.00 Uhr die „Missae in Dominicis diebus“ aus der Sammlung „Messe d’ Intavolatura d’ Organo“ (1568) des italienischen Komponisten Claudio Merulo.
Kennzeichen dieser „Orgelmesse“ ist eine heute nur noch ganz selten zu hörende Musizierform: die Alternatimpraxis. D. h. es musiziert eine Schola, der Chor der Stadtpfarrkirche, im Wechsel mit der Orgel (Kirchenmusiker Thorsten M. Schmehr). Da die Orgel hier gleichberechtigt neben dem Gesang verwendet wird, ist der jeweilige liturgische Text (z. B. im Gloria) nicht vollständig zu hören.
Diese besondere musikalischen Messgestaltung wurde auch zum Jubiläum „50 Jahre Steinmeyer Orgel Buchloe“ aufgeführt.



10 Jahre Buchloer Serenade

Die Veranstaltungsreihe "Buchloer Serenade - 30 Minuten Musik & Text" feiert heuer ihr 10-jähriges Bestehen und am Sonntag, 8. März 2009 findet zugleich die 50. Serenade statt.

Aus diesem Anlass haben sich die Veranstalter, kath. Pfarrgemeinde, ev. Kirchengemeinde und die Stadt Buchloe, zusammen mit dem Initiator der Reihe, Thorsten M. Schmehr etwas Besonderes einfallen lassen.

Anstelle eines ausgedehnten Abends mit zahlreichen Mitwirkenden an einem Ort, findet die Jubiläumsveranstaltung nun als "Musikalischer Spaziergang" statt; an insgesamt 7 Stationen können Sie sich an unterschiedlichen musikalischen Stilrichtungen erfreuen.


Hier dürfte für jeden von Ihnen etwas dabei sein. Die Dauer der einzelnen Serenaden beläuft sich auf ca. 20-30 Minuten, so dass ein "Mitlaufen" von Station zu Station zeitlich machbar ist. Natürlich kann sich auch jeder von Ihnen seine "individuelle Laufroute" zusammenstellen und sich dabei gezielt ein, zwei oder mehrere Serenaden heraussuchen, ja nach Interesse.

PLAKATE helfen vor Ort bei der Orientierung, die Wegstrecke ist mit Fotos der Gebäude versehen und die Wege sind zudem kurz gehalten (zusätzlich hängen die Plakate mit den Bildern auch im Stadtgebiet oder sind als Handzettel erhältlich)

Der Eintritt ist wie immer frei! Um Spenden für sozial-caritative Zwecke wird aber gebeten.

Eine Besonderheit gibt es in der Aula der Hauptschule ab 18.00 Uhr: hier bietet der Freundeskreis der Musikschule einen kleinen Imbiss mit Getränken (als "Zwischenstärkung") parallel zu den Darbietungen der Jazz-Combo an
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Jahreshauptversammlung 2009 mit Neuwahlen

Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Kirchenchores des Pfarrei Mariä Himmelfahrt standen unter anderem nach drei Jahren wieder die Neuwahlen des Vorstandes auf dem Programm. Vorstandschaft mit Präses Reinhold Lappat 
und Kirchenmusiker Thorsten M. Schmehr Wiedergewählt und in ihrem Amt bestätigt wurde als 1. Vorsitzende Michaela Fackler, ebenso 2. Vorsitzender Helmut Jambor, Schriftführerin Karin Schmidt, Kassiererin Thea Riedl, die Beauftragten für Soziabilität Hanne Restle, für Öffentlichkeitsarbeit Hermine Hartleitner und für Internet und Homepage Alexandra Schmehr-Schuster. Der bisherige Notenwart Alfred Haugg stand für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung. Dieses Amt übernehmen nun Waltraud Epp und Klaudia Königsberger.

Als neues aktives Mitglied konnte Gisela Stadler im Chor begrüßt werden. Sie wird von nun an den Sopran verstärken. Als neues förderndes Mitglied wurde Louis Schmalholz in den Kreis der Mitglieder aufgenommen.



Neujahrskonzert 2009

Gut 200 Besucher erlebten eine besondere "musikalische Nachlese" zum Weihnachtsfest, mit dem Neujahrskonzert am Samstag, 10. Januar um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Buchloe.

Aus Anlass des 300. Geburtstages des thüringischen Hofkapellmeisters an der Rudolstädter Residenz, Georg Gebel d. J., erklangt heuer dessen WEIHNACHTSORATORIUM aus dem Jahre 1748. Dieses überaus musikalisch reife und in Grundzügen an der Kompositionstradition Johann Sebastian Bachs anknüpfende Werk liegt bislang noch nicht in gedruckter Form vor und wurde von Kirchenmusiker und Musikwissenschaftler Thorsten M. Schmehr nach der autograph überlieferten Partitur des Komponisten eigens für die Buchloer Aufführung eingerichtet.
Das zweite Hauptwerk des Abends war eine KANTATE aus dem Oratorium "DIE FESTZEITEN" des überwiegend als Liedkomponist bekannt gewordenen Carl Loewe (1796-1869). Der erste Teil "Advent und Weihnachten" seines Opus 66 betrachtet ebenfalls das Geheimnis der Menschwerdung Gottes und orientiert sich textlich vorrangig an der heiligen Schrift.
Beide sehr freudig-festlichen Kompositionen aus Klassik und Romantik verdienten eine "Wiedergeburt" in unserer Zeit, wurden sie doch bislang nur selten - und nicht in unserer Region - aufgeführt.
Neben den in Buchloe mittlerweile gut bekannten Solistinnen und Solisten Waltraud Strößner (Kaufbeuren), Hedwig Mahl-Schöner (Ottobeuren), Helmut Jambor (Buchloe) und Michael Hanel (Immenstadt) musizierten für Sie der Chor der Stadtpfarrkirche, Mitglieder des Saar-Lothringischen Kammerorchesters, Musiker aus Buchloe und Umgebung sowie Wolfgang Münchow (Wadgassen/Saar), Continuo.

Wir danken Ihnen für Ihr zahlreiches Erscheinen!

Carl Loewe wurde am 30. 11. 1796 in Löbejün im Saalkreis als zwölftes Kind des Kantors und Organisten Andreas Loewe geboren. Nach einer musikalischen Erziehung und dem Studium der Theologie ließ er sich 1820 von Carl Friedrich Zelter hinsichtlich seiner Befähigung zum kirchen- und Schulmusiker prüfen. Er bestand und wurde in Stettin Kantor und Organist an der Jakobskirche. Hier war er als Gymnasiallehrer und städtischer Musikdirektor 46 Jahre lang tätig.
Loewe hatte in seiner Zeit einen guten Ruf als Dirigent, Pianist und auch als Konzertsänger. Er wurde Ehrendoktor der Uni Greifswald und 1837 Mitglied der Berliner Akademie der Künste.
Er verstarb am 20. 04. 1869 in Kiel, wo er die letzten Lebensjahre bei seiner ältesten. Tochter Julie verbrachte.
Carl Loewe hat die Ballade, als besondere erweiterte Form des Sololiedes im 19. Jh., bekannt gemacht - als Komponist und Sänger. In den Balladen (Erlkönig, Der Zauberlehrling usw.) kommt seine Fähigkeit der anschaulichen Schilderung, der bildhaften Tonmalerei und eindringlichen Charakterisierung von Gestalten, Schauplätzen und Vorgängen am besten zum Ausdruck.

Georg Gebel wurde am 25. 10. 1709 in Brieg als Sohn eines Organisten geboren. Sein Vater förderte sein Spiel auf Tasteninstrumenten und in der Kompositionslehre. Im Alter von 20 Jahren trat Georg Gebel d.J. seinen ersten Dienst als Organist an der Breslauer Kirche Maria Magdalena an. 1733 folge Gebel einer angetragenen Berufung durch herzog Karl-Friedrich von Württemberg-Oels als dessen Kapellmeister. Schon 1735 folgte er dem Ruf von Graf Heinrich von Brühl, Premierminister des sächsischen Kurfürsten und polnischen Königs Friedrich August II, als Cembalist und Komponist in dessen Kapelle nach Warschau und später nach Dresden.
In der fürstlichen Hofkapelle Schwarzburg-Rudolstadt war es durch den Tod des Vizekapellmeisters im Jahr 1745 nötig georden, den ersten Kapellmeister, Johann Graf, mit einem versierten Musiker zu unterstützen. Die Bestallung zum zweiten Konzertmeister ließ Fürst Johann Friedrich am 29. August 1746 für Georg Gebel ausfertigen. So kam Gebel nach Rudolstadt. Nach dem Ableben des ersten Kapellmeisters, wurde Gebel 1750 in die Funktion des Rudolstädter Hofkapellmeisters berufe. Er wirkte sieben Jahre in dieser Residenz, bis zu seinem Tod am 24. 09. 1753.
Gebels vornehmste Aufgabe war es, mit der Kapelle das fürstliche Anliegen umzusetzen, ein ganzheitlich-musisches Klima in der Residenz reifen zu lassen. Es verwundert daher nicht, dass Gebel das Repertoire der Hofkapelle mit einer Vielzahl eigener Kompositionen prägte. Sein Weihnachtsoratorium wurde allein in Rudolstadt, bis mindestens in das zweite Jahrzehnt des 19. Jh., noch alljährlich in der Weihnachtsmette aufgeführt und fand als sein Meisterwerk großen Beifall.




Festgottesdienst zum Kirchweihfest 2008

Am Sonntag, 19. Oktober 2008 erklang im Gottesdienst zum Kirchweihfest um 10.00 Uhr in der Buchloer Stadtpfarrkirche die Missa Brevis in C (sog. Orgelsolo-Messe) von W. A. Mozart, KV 259.
Es musizierten der Chor vocapella und das Orchester der Musikschule der VHS Buchloe, Christine Steber (Sopran), Irene Browarzyk (Alt), Helmut Jambor (Tenor), Josef Kagermeier (Bass), Lisa Prell und Julian Seethaler (Fagott) und Thorsten M. Schmehr (Orgel).
Die Leitung hatte Susanne Storz-Frischenschlager.



Pastoralmesse zum Mitsingen - ein Gemeinschaftsprojekt mit der VHS Buchloe

Wer wollte nicht immer schon einmal den „Zauber der Weihnacht mit den schönen und bekannten Weihnachtsliedern, der Festfreude gemeinsam mit anderen Menschen teilen oder wieder neu verspüren?
Wir, der Chor der Stadtpfarrkirche mit seinem musikalischen Leiter Thorsten M. Schmehr luden herzlich zum Mitsingen beim Festgottesdienst am 1. Weihnachtsfeiertag, Donnerstag, 25. Dezember um 10.00 Uhr in der Buchloer Stadtpfarrkirche „Mariä Himmelfahrt ein. Im Mittelpunkt stand die schöne und leicht zu singende Pastoralmesse, die so genannte „Christkindlmesse op. 110 von Ignaz Reimann, einem schlesischen Komponisten des 19. Jahrhunderts. Der Chor musizierte zusammen mit Orchestermusikern aus Buchloe und Umgebung.

Voraussetzung war die regelmäßige Teilnahme an den festgesetzten Probenterminen. Mehrere Damen haben sich für diesen "Kurs" bei der VHS angemeldet und probten fleißig die Messe, so dass wir dann an Weihnachten zusammen und verstärkt die Christkindlmesse aufführen konnten. Für die Sängerinnen war es ein wunderbares Erlebnis, zusammen mit einem bereits bestehenden Chor dieses Werk zu erlernen. Man konnte die Freude am gemeinsamen Singen regelrecht spüren.
Ein schönes Gemeinschaftsprojekt, das sicher in einer anderen Form wiederholt werden kann.



Konzert- und Ausflugsfahrt nach Koblenz, an die Mosel und nach Differten/Saar

Der Buchloer Kirchenchor musizierte am Samstag, den 23. August 2008 in der Basilika St. Kastor gemeinsam mit dem Chor der Liebfrauenkirche Koblenz und einem Orchester im Gottesdienst u.a. die "Missa in d" des Kurtrierer Hofkapellmeisters Conrad Starck (ca. 1715-1787) an dessen Wirkungsstätte in Koblenz. Die Leitung lag in den Händen von Regionalkantor Manfred Faig und Kirchenmusiker Thorsten M. Schmehr. Weiterhin standen eine "Burgen-Schiff-Fahrt" auf dem Rhein, eine Stadtführung in Koblenz, die Besichtigung von Schloss Engers sowie ein gemütlicher Weinabend mit den SängerInnen des Koblenzer Chores auf dem Programm.
Am Sonntag ging die Fahrt dann weiter an der schönen Mosel entlang nach Differten/Saar. Dort gestaltete unser Chor zusammen mit dem Saar-Lothringischen-Kammerorchester und einigen Musikern aus Buchloe um 18.00 Uhr ein Konzert in der Pfarrkirche St. Gangolf. Es erklangen auch Orgelwerke für 4 Hände und Füße, dargeboten von den beiden Kirchenmusikern Wolfgang Münchow (Wadgassen) und Thorsten Schmehr.
Am Montag machten wir uns wieder auf die Heimreise. Als Überraschung gab es eine Besichtigung - samt Verkostung! - in der Schokoladenfabrik WAWI in Pirmasens. Köstlich!



Festgottesdienst zum Patrozinium 15. August 2008

Im Festgottesdienst zum Patrozinium an Mariä Himmelfahrt erklang am Freitag, 15. August 2008 um 10.00 Uhr in der Stadtpfarrkirche die "Missa in honorem Sancti Josephi" (1931) für 4-stg. gemischten Chor und Orgel op. 21 sowie weitere Kompositionen von Flor Peeters (1903-1986), einem belgischen Komponisten, Organisten und Musikpädagogen.
Es musizierten der Chor der Stadtpfarrkirche, an der Orgel Wolfgang Münchow (Wadgassen/Saar) und Monika Götzfried und Claudio Fabbreschi (Trompeten).
Die Leitung hatte unser Kirchenmusiker Thorsten M. Schmehr M.A.



Zelter Plakette

Zelter-Plakette Endlich haben wir sie in Händen! Nachdem Bundespräsident Horst Köhler am 2. März die Plakette in Bruchsal stellvertretend an einen Chor übergab, wurde sie uns nun am 9. März in Kleinostheim (Aschaffenburg) von Bayerns Kunststaatsminister Thomas Goppel persönlich überreicht. Es ist eine staatliche Ehrung „für volksbildendes Engagement und künstlerische Verdienste“ von Laienchören. „Die Laienmusik ist eine wesentliche Facette des Kulturbetriebs in unserem Land“, sagte Goppel. Bei beiden Terminen war jeweils eine Vertretung des Chores zusammen mit Chorleiter Thorsten Schmehr anwesend. Wir können stolz auf unseren Kirchenchor sein, so war er doch – zumindest in Bayern – dieses Jahr der einzige Kirchenchor der diese Auszeichnung erhielt. 

Des Weiteren fand am Samstag, 7. Juni 2008 um 19.00 Uhr (im Anschluss an die Abendmesse in der Stadtpfarrkirche) im großen Saal des Buchloer Rathauses im Rahmen eines Festaktes die öffentliche Übergabe der Zelter-Plakette an unseren Chor der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt durch die stellvertretende Landrätin des Landkreises Ostallgäu, Frau Angelika Schorer (MdL), und den 1. Bürgermeister der Stadt Buchloe, Herrn Josef Schweinberger, statt.
Die Plakette stellt die höchste weltliche Auszeichnung an einen Laienchor dar.
Musikalisch umrahmt wurde der Festakt durch ein kleines Jazz-Ensemble sowie Christiane Eberhard (Violine) und Thorsten M. Schmehr (Klavier).



"A Christmas Carol" von Charles Dickens in der Stephanskirche

Bestens bekannt und stets aktuell ist die Geschichte vom eiskalten Geschäftsmann Ebenezer Scrooge, einem Geizhals, der nichts übrig hatte für die Armen und Kranken und für den Weihnachten etwas Fürchterliches war, der sich jedoch durch drei gute Geister bekehren ließ und schließlich ein freundlicher Vorgesetzter und ein Menschenfreund wurde. Charles Dickens Sinnfälliger kann man das Weihnachtsfest nicht deuten und die Geschichte des großen englischen Autors Charles Dickens lässt auch heute noch (nach über 150 Jahren) die Herzen der Kinder und auch der Erwachsenen höher schlagen. Erstmals boten wir Groß und Klein die Gelegenheit, diese faszinierende Erzählung innerhalb der Gemäuer der altehrwürdigen St. Stephanskirche im Advent zu erleben.
Neben der Erzählung (Rezitation: Josef Kagermeier) wurden passende Bilder projiziert und englische Carols (Weihnachtslieder) durch ein Gesangsquartett (Waltraud Strößner, Kaufbeuren (Sopran), Hedwig Mahl-Schöner, Ottobeuren (Alt), Helmut Jambor, Buchloe (Tenor) und Josef Kagermeier, Buchloe (Bass) vorgetragen.

Die kath. Pfarrei lud in Zusammenarbeit mit der ev. Hoffnungskirche, der Stadt Buchloe und der VHS am Freitag, 14. Dezember (15.00 / 16.30 / 18.30 / 20.00) und Samstag, 15. Dezember (16.00 / 17.30 / 19.30 / 21.00) in die Stephanskirche ein. Eine Erzählung in deutscher Sprache für Alle von 6 bis ... Jahren.
Die Leitung hatte Dipl.-Musikpädagoge Thorsten Schmehr M.A.

Viele haben sich von dem besonderen Flair des „Weihnachtsliedes“ in der Vorfreude auf das Weihnachtsfest verzaubern lassen und die Rückmeldungen haben gezeigt, dass es ein besonderes Erlebnis war.



Palestrina-Medaille

Wir konnten bei unseren Recherchen herausfinden, dass der Chor bereits im Jahre 1860 existiert hat und wir somit nachweislich über 145 Jahre „jung“ sind. So wurde auch unserem Antrag stattgegeben und am Sonntag, 23. September 2007 wurde dem Chor die Palestrina-Medaille des Allgemeinen Cäcilienverbandes für Deutschland (ACV) aufgrund seines über 100-jährigen Wirkens im Dienste der Musica Sacra verliehen. 
Wir feierten dies mit einem Gottesdienst um 18.00 Uhr im Haus der Begegnung (musikalisch gestaltet von den drei Kirchenchören der Pfarreiengemeinschaft) und anschließend fand der Festakt statt, bei dem auch Professor Dr. Wolfgang Wüst von der Universität Erlangen-Nürnberg einen Vortrag hielt zum Thema „Buchloe, die bischöfliche Hofmusik und die konzertierenden Mozarts“
Im Rahmen dieses Festaktes wurden auch verdiente Chorsänger der Kirchenchöre unserer Pfarreiengemeinschaft durch Werner Zuber, Referent für Pastoral in der Musik in Augsburg, geehrt. 
Neben Werken für Kammermusik waren Lieder vom BSW Männerchor und vom Frauenchor Buchloe zu hören. Der Abend klang dann mit einem geselligen Stehempfang aus, bei dem der Eine-Welt-Laden Bowle und Säfte angeboten hat.

Wir danken Ihnen, dass Sie mit uns dieses Fest gefeiert haben!



Jubiläumskonzert

„Musik an den Residenzen des Kurfürsten und Fürstbischofs Clemens Wenzeslaus von Sachsen (1739-1812) – Koblenz und Augsburg“.

Am 1. Mai waren es genau 10 Jahre, dass unser Kirchenmusiker Thorsten M. Schmehr M.A. seinen Dienst in unserer Pfarrei angetreten hat. Dies war für ihn Anlass, am 16. Juni um 19.00 Uhr ein Jubiläumskonzert zu bestreiten, welches im Rahmen der „Kulturexpedition“ des Landkreises Ostallgäu zur Aufführung gelangte. Dieses besondere Konzert, bei dem Werke von Komponisten vornehmlich aus der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts - die heute zu Unrecht weitestgehend in Vergessenheit geraten sind - erklangen, war dem letzten Augsburger Fürstbischof Clemens Wenzeslaus von Sachsen, der als Kurfürst und Erzbischof von Trier zugleich einer der mächtigsten geistlichen Fürsten am Ende des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation war und der seine letzte Ruhestätte in Marktoberdorf gefunden hat, gewidmet.

An diesem Tag waren neben der "Messa in d" des Kurtrierer Hofkapellmeisters Conrad Starck weitere Chor-, Solisten-, Kammer- und Orchesterkompositionen zu hören, deren Notenmaterial weitestgehend nur in handschriftlicher Form in Archiven vorliegt und von unserem Kirchenmusiker Thorsten M. Schmehr im Rahmen seiner musikwissenschaftlichen Magisterarbeit an der Uni Augsburg bei Frau Prof. Dr. Danckwardt neu ediert und für den praktischen Gebrauch eingerichtet wurde.

Es gelangten Werke von folgenden Komponisten zur Aufführung:
Johann Georg Lang (ca. 1722-1798)
Pietro Pompeo Sales (1729-1797)
Johann Adolf Hasse (1699-1783)
Niccolò Jomelli (1714-1774)
Johann Georg Schürer (ca. 1720-1786)

Wir freuen uns, dass Sie so zahlreich aus Nah und Fern erschienen sind und dieses einmalige Erlebnis mit uns gefeiert haben.



Mozart-Soirée

Die kath. Pfarrgemeinde Buchloe - als Veranstalter - möchte auch einen Beitrag zum Gedenken an die 250. Wiederkehr von W. A. Mozarts Geburtstag leisten.
So fand am Sonntag, den 22. Oktober 2006 in der Stadtpfarrkirche "Mariä Himmelfahrt" um 19.00 Uhr eine Mozart-Soirée statt.
Neben dem Chor der Stadtpfarrkirche und Gastsängern wirkten auch Gesangssolisten und Musiker aus Buchloe und Umgebung sowie das Saar-Lothringische Kammerorchester mit.
Zur Aufführung gelangten neben Teilen aus dem berühmten Requiem in d-Moll, KV 626 und aus der "Vesperae solennes de Dominica, KV 321, die großen Kirchensonaten in F-Dur, KV 244, D-Dur, KV 69 und die große Sonate in C-Dur, KV 278. Auch das bekannte "Ave verum" in der Urfassung für Chor, Streicher und Basso Continuo sowie weitere Kompositionen für Solisten, Orchester und Orgel waren zu hören.
Zwei Bearbeitungen für Orgel zu vier Händen (mit Kirchenmusiker W. Münchow aus Differten/Saar) vervollständigen das Programm.

Eine Besonderheit war die Mitwirkung von sehr selten zu hörenden Bassethörnern.

Interessante Texte zu Leben und Werk Wolfgang Amadé Mozarts (vorgetragen von Benefiziat Thomas Brom) rundeten den Konzertabend ab. 

Die Gesamtleitung lag in den Händen des Buchloer Kirchenmusikers Thorsten M. Schmehr.

Das Publikum war sehr angetan von der musikalischen Leistung der SängerInnen und Musiker und ließ erst nach zwei Zugaben die Soirée zu Ende gehen!



Mozartmesse zum Patrozinium 2006

Am 15. August, dem Fest Mariä Himmelfahrt, führte der Chor der Stadtpfarrkirche Buchloe passend zum Mozartjahr 2006 die Missa in C, KV 259 von Wolfgang Amadeus Mozart, auch genannt "Orgelsolo-Messe", im Festgottesdienst um 10.00 Uhr in der Stadtpfarrkirche auf.
Dieses Werk ist die kürzeste von Mozart komponierte Messe und ist ausgelegt für gemischten Chor, Solisten, Orchester und Orgel.
Als Solisten traten auf Waltraud Strößner, Kaufbeuren (Sopran), Frau Banard, München (Alt), Helmut Jambor, Buchloe (Tenor) und Josef Kagermeier, Buchloe (Bass). Für den Orgelpart konnte der inzwischen bei uns schon gut bekannte Kirchenmusikerkollege Wolfgang Münchow aus Differten/Saar, gewonnen werden.
Ebenso erklang von Heinrich Fidelis Müller das Stück "Gegrüßet seist du, Maria" für Sopran-Solo und Chor.
Die Gesamtleitung lag in den Händen von Kirchenmusiker Thorsten M. Schmehr.



Jahreshauptversammlung 2006 mit Neuwahlen

Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Kirchenchores des Pfarrei Mariä Himmelfahrt standen unter anderem nach drei Jahren wieder die Neuwahlen des Vorstandes auf dem Programm. Vorstandschaft mit Präses Reinhold Lappat 
und Kirchenmusiker Thorsten M. Schmehr Wiedergewählt und in ihrem Amt bestätigt wurde als 1. Vorsitzende Michaela Fackler, ebenso 2. Vorsitzender Helmut Jambor, Schriftführerin Karin Schmidt, Kassiererin Thea Riedl, Notenwart Alfred Haugg, die Beauftragten für Soziabilität Hanne Restle, für Öffentlichkeitsarbeit Hermine Hartleitner und für Internet und Homepage Alexandra Schuster.
Neben den musikalischen Zielen hat sich der Chor die Erforschung seiner Geschichte zur Aufgabe gemacht. Herausgefunden werden sollen Details über die Chorgeschichte, die Entstehung bzw. Lebensdauer des Chores, gesungene Literatur, frühere Chorleiter, Bildmaterial usw. Wenn es gelingt, das hundertjährige Bestehen des Chores zu dokumentieren, dann ist dies mit eine Voraussetzung zur Verleihung der sog. Palestrinamedaille, die Kirchenmusiker Thorsten M. Schmehr für seinen Chor gern erreichen möchte.
Hier ist der Chor aber auf Ihre Mithilfe von außen angewiesen: Wer Unterlagen, alte Zeitungsberichte oder Bilder über den Buchloer Kirchenchor hat, möchte sich doch dringend melden. Sie würden uns sehr weiterhelfen!




Neujahrskonzert 2006

Nach dem erfolgreichen Jubiläumsjahr 2004 gestaltete der Kirchenchor „Mariä Himmelfahrt“ Buchloe am Samstag, 14. Januar 2006 um 19.30 Uhr in der Stadtpfarrkirche gemeinsam mit Sängerinnen und Sängern des befreundeten Pfarrcäcilienchores „St. Gangolf“ Differten (Saar), den Solisten Martina Scharfe (Sopran), Helmut Jambor (Tenor), Josef Kagermeier (Bass), Mitgliedern des Saar-Lothringischen-Kammerorchesters sowie Orchestermusikern aus Buchloe und Umgebung erneut einen musikalischen Glanzpunkt.
Die Leitung lag in Händen der beiden Kirchenmusiker Thorsten M. Schmehr und Wolfgang Münchow.
Im Mittelpunkt des Abends stand die festliche Kantate „Die Freude der Hirten über die Geburt Christi“ des Dresdner Kreuzkantors und Kantor an der Frauenkirche Gottfried August Homilius (1714-1785).
Weiterhin erklang das berühmte Concerto grosso „Fatta per la notte di natale“ für Streichorchester von Arcangelo Corelli (1653-1713) sowie die Motette „Siehe, ich verkündige euch große Freude“ des Herrnhuter Komponisten Christian Gregor.




Missa de Solidaridad zum Patrozinium und Weltjugendtag 2005

Am Hochfest "Mariä Himmelfahrt", dem Patrozinium der Buchloer Stadtpfarrei, gelangte im Rahmen der "Tage der Begegnung" zum diesjährigen Weltjugendtag in Köln innerhalb des Festgottesdienstes am 15. August um 9.00 Uhr in der Stadtpfarrkirche die selten zu hörende "Misa de Solidaridad / Misa Boliviana" des Seligenstädter Komponisten Thomas Gabriel (* 1957) für Chor, Percussion (Max Greifenhagen), Flöten, Gitarre (Fabian Specht) und E-Piano zur Aufführung. Ausführende waren neben dem Chor der Stadtpfarrkirche und dem JugendSingKreis Vokal- sowie Instrumentalsolisten unter der Leitung von Kirchenmusiker Thorsten M. Schmehr, die sich bemühten, den lebendigen, südamerikanischen Rhythmus dieser Musik auch zum Leben zu erwecken, damit der internationale Funke des Weltjugendtages auch in Buchloe überspringt.  In dieser Messvertonung mit ihrem eigenen "südamerikanischen Flair" soll - laut Komponist - versucht werden, die bolivianische und europäische Musik zu einer gemeinsamen Sprache (Texte in Deutsch und Spanisch) werden zu lassen.
Der Funke sprang über! Unsere italienischen Gäste und auch die Gemeinde ließen sich vom Temperament Südamerikas anstecken und nahmen den Funken auf! Ein etwas anderes Erlebnis innerhalb der Kirchenmusik - von vielen Seiten positiv bewertet!




Franz Xaver Brixi - Ostermotette, Orchestermesse und Orgelkonzert 

Franz Xaver Brixi (1732-1771) zählt zu den bedeutendsten Repräsentanten tschechischer geistlicher Musik in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.
Von ihm erklang am Ostermontag, 28. März 2005 im Festgottesdienst um 10.00 Uhr in der Stadtpfarrkirche die "Missa brevis in C" für Soli, Chor, Orgel und Orchester. Den Solopart übernahmen Waltraud Strößner, Sopran (Kaufbeuren); Silke Steger, Alt (München); Helmut Jambor, Tenor (Buchloe); Josef Kagermeier, Bass (Buchloe).
Ebenso die Ostermotette "Haec est dies" für Chor, Orgel, Orchester und zwei Trompeten (Monika Götzfried und Claudio Fabbreschi) sowie zwei Sätze aus dem Konzert für Orgel und Orchester Nr. 1 C-DUR.



Weihnachtsoratorium am 25. Dez. 2004 um 19.00 Uhr

Am ersten Weihnachtsfeiertag, Samstag, den 25. Dezember fand im Haus der Begegnung der Pfarrei "Mariä Himmelfahrt" (Berliner Str. 50) um 19.00 Uhr die musikalische Abschluss-Veranstaltung zum Jubiläumsjahr "50 Jahre Stadt Buchloe" statt.
Zur Aufführung gelangte das "Weihnachtsoratorium", opus 5, von Heinrich Fidelis Müller (1837-1905). Dieses, durch die Oberammergauer Passionsspiele angeregte Kleinod der "volkstümlichen" Kirchenmusik verbreitete sich sehr schnell und erreichte insgesamt über 50 Druckauflagen. In die Komposition für Solisten, Chor, Streicherensemble, Querflöte, Oboe und Orgel, sind bewusst einige - bis heute gern gesungene - alte Weihnachtslieder integriert.
Neben den drei Gesangssolisten - Waltraud Strößner, Sopran / Helmut Jambor, Tenor / Josef Kagermeier, Bass - musizierten Musiker aus Buchloe und Umgebung sowie der Chor der Stadtpfarrkirche unter der Leitung von Kirchenmusiker Thorsten M. Schmehr.
Gut 300 Besucher fanden den Weg zu diesem knapp einstündigen Konzert und freuten sich über die bekannten Lieder und Gesänge, die sie teilweise mitsingen durften.
Aufgrund dieser Veranstaltung entfiel das inzwischen schon traditionell gewordene NEUJAHRSKONZERT Anfang Januar.



Kinderchorausflug ins Ravensburger Spieleland am 18. September 2004

Bei strahlendem Sonnenschein machten sich 8 Kinder des Kinderchores zusammen mit 4 Erwachsenen mit Privat-PKWs auf nach Meckenbeuren, ins Ravensburger Spieleland.
Schnell suchten sich die Kinder im Plan das Land heraus, welches ihnen am meisten zusagte. So vergnügten sie sich im Fix & Foxi-Abenteuerland, im Future World, in der Kunterbunten Spielewelt, im Mitmachland oder in Käpt'n Blaubärs Wunderland. Für jeden Geschmack war etwas geboten. Einen ersten Überblick bekam man durch die Fahrt mit der Schwäbischen Eisenbahn quer durch die Anlage. Bei unserer Fahrt hatten wir auch ganz prominente Gäste, so fuhren Käpt'n Blaubär und Hein Blöd höchstpersönlich bei uns im Zug mit.Käpt'n Blaubär Etwas wilder ging es dann gegen Ende des Nachmittags beim Rodeo Herr Schmehr auf dem wilden Stier zu.
Alle fanden es schade, dass die Zeit so schnell vergangen war - denn es gab viel zu viel zu sehen und zu erleben.






Carl Maria von Webers "Jubelmesse" am 15. August 2004

Aus Anlass des 50-jährigen Stadtjubiläums erklang innerhalb des Festgottesdienstes zum Patronatsfest der kath. Stadtpfarrei Buchloe die selten zu hörende "Jubelmesse", die Missa Sancta Nr. 2 in G-Dur für Solisten, Chor und großes Orchester von Carl Maria von Weber (1786-1826). Neben dem Chor der Stadtpfarrei und befreundeten Sängern musizierten Instrumentalisten aus Buchloe und Umgebung unter der Leitung von Kirchenmusiker Thorsten M. Schmehr.



"Missa Sancti Pancratii Martyris" am  17. Juli 2004

Der Lehrstuhl für Musikwissenschaft der Uni Augsburg hat am Samstag, 17. Juli um 18.00 Uhr mit seinem Vocal- und Instrumentalensemble die Abendmesse in der Pfarrkirche Buchloe gestaltet.
Es erklang die "Missa Sancti Pancratii Martyris" für Soli, Chor, Violinen und Basso Continuo von P. Wilhelm Ganspeckh. Die Leitung hatte Eckhard Böhringer.

Das Ensemble, bei dem auch Kirchenmusiker Thorsten Schmehr aus Buchloe beteiligt ist, hat die Messe bereits am 11. Juli in Ranshofen bei Braunau am Inn, dem Wirkungsort Ganspeckhs, aufgeführt.

 



Passionskonzert 4. April 2004

Mit großem Aufwand erklang - im Rahmen der Jubiläumsveranstaltungen "50 Jahre Stadt Buchloe" - am Palmsonntag um 19.00 Uhr in der Stadtpfarrkirche das selten zu hörende Passions-Oratorium "DER TOD JESU" von Georg Philipp TELEMANN.
Neben dem katholischen Kirchenchor und Gastsängern musizierten fünf Gesangssolisten (Sopran: Waltraud Strößner, Kaufbeuren; Alt: Astrid Moser, Völklingen/Saar; Tenor: Anton Rosner, Rundfunkchor BR, München; Bariton: Rüdiger Büll, Grafrath; Bass: Jupp Kagermeier, Buchloe), Mitglieder des Saar-Lothringischen Kammerorchesters sowie Musiker aus Buchloe und Umgebung (Streicherensemble), ein Horn, zwei Flöten, zwei Oboen und Orgelpositiv (Wolfgang Münchow, Differten/Saar).
Die Gesamtleitung lag in den Händen von Kirchenmusiker Thorsten M. Schmehr.
Der christliche Gedanke an die Auferstehung spielt in diesem Werk eine ebenso wichtige Rolle wie die Erinnerung an den Tod Jesu. Die textliche Grundlage bildet C. W. Ramlers "aufklärerische" Dichtung anhand einer Vorlage von Prinzessin Anna Amalia v. Preußen. Das Internationale Telemann-Zentrum Magdeburg stellte die Aufführungsmaterialien leihweise zur Verfügung.
Ganz herzlichen Dank an die zahlreichen Konzertbesucher, die stehend und durch ihren anhaltenden Applaus den Mitwirkenden und dem Gesamtleiter Thorsten M. Schmehr ihre Anerkennung für dieses einmalige Erlebnis zum Ausdruck brachten.



Konzert für Saxophon und Orgel

Am Laetare-Sonntag, 21. März erklang um 17 Uhr in der Stadtpfarrkirche ein Konzert für Saxophon und Orgel.
Es musizierten Friedrich Landmann (Saxophon) und Thorsten M. Schmehr (Orgel).
Folgende Werke sind bei diesem besonderen Konzert erklungen:
Girolamo Frescobaldi: "Canzona"
Antonio Vivaldi: 1 Satz aus der "Sonata g-Moll"
Johann Sebastian Bach: "Sinfonia" aus der Kantate "Entflieht, verschwindet, entweichet ihr Sorgen" BWV 249
Tomaso Albinoni: Konzert d-Moll op. 9 Nr. 2
Gabriel Fauré: "Pavane" op. 50
Bernhard Krol: "Litania Pastorale" op. 62
Benedetto Marcello: 2 Sätze aus "Concerto"

So klang der  freudige 4. Fastensonntag festlich aus! Die etwa 50 Besucher erlebten einen ganz besondern Hörgenuss!



Neujahrskonzert 2004

Am Samstag, 10. Januar 2004 fand um 19.30 Uhr in der Stadtpfarrkirche (bereits zum 4. Male) ein großes Neujahrskonzert mit drei Buchloer Chören statt. Dieses Konzert stellte zugleich den Auftakt zu den Jubiläumsveranstaltungen "50 Jahre Stadt Buchloe" dar.
Im Mittelpunkt dieses Festkonzertes stand Joseph Haas (2004: 125 Geburtstag des Komponisten!) "Christnacht" op. 85 für Solisten, Chor und Orchester.
Neben diesem 'volkstümlichen' Oratorium mit Weisen aus Oberbayern und Tirol war auch ein Konzert für Orgel und Orchester von Franz Xaver Brixi zu hören.
Dabei musizierte der Kirchenchor Buchloe - als Ausrichter - gemeinsam mit dem Bundesbahnmännerchor und dem Buchloer Frauenchor. Weiterhin wirkten mit: Mitglieder des Saar-Lothringischen Kammerorchesters aus Saarlouis sowie Musiker aus Buchloe und Umgebung.
Kirchenmusiker Thorsten M. Schmehr oblag die Gesamtleitung.

Die Schirmherrschaft übernahm der neugewählte erste Bürgermeister der Stadt Buchloe, Josef Schweinberger.

Unter den Zuhörern war auch der Enkel des Komponisten, Herr Wolfgang Haas, der sichtlich angetan der Aufführung folgte. Die Zuhörer im voll besetzten Kirchenschiff erklatschen sich als Zugabe noch zwei Stücke aus dem Werk.
Für alle Beteiligten war es ein großer Erfolg bzw. für die Gäste ein Hörgenuss!



Festmesse am Kirchweihsonntag

Am Kirchweihsonntag, 19. Oktober, um 9.00 Uhr erklang im Pfarrgottesdienst die Deutsche Festmesse in D, op. 25 von Alois Maria Müller für Solisten, Chor und Orgel.
Daneben gab es auch Teile aus der Regensburger Festmesse, op. 106 sowie den Wolfgangsruf von Karl Norbert Schmid für Gemeinde, Chor, Orgel, Bläser und Pauken zu hören.



Trouvère-Messe von Petr Eben

Die Cantorei St. Stephan der Pfarrei Mariä Himmelfahrt führte in zwei Gottesdiensten die Trouvère-Messe von Petr Eben auf.
Petr Eben wurde 1929 in Böhmen geboren. Er ließ sich durch Gregorianik, Musik der Gotik und Renaissance inspirieren. Nach dem Abitur studierte er in Prag an der Akademie der musischen Künste Klavier und Komposition. Bis heute ist er als Pianist und Organist tätig und gibt Konzerte im In- und Ausland. Des weiteren hält er musikwissenschaftliche Vorlesungen an der Uni in Prag.
Neben seinen Kirchenmusikwerken, die aus tiefer Gläubigkeit heraus entstanden, schrieb er auch ein Balett, ein Oratorium, mehrere Kantaten, Orchesterwerke, eine Vielzahl von Kammermusikwerken und zahlreiche vokale Werke.
Die Trouvère-Messe entstand 1989 für Chor, Orgel, Gitarre und zwei Flöten.
Dargeboten wurde sie von der Cantorei am Samstag, 11. Oktober um 19.00 Uhr in der Stadtpfarrkirche und am Sonntag, 12. Oktober um 10.15 Uhr im Haus der Begegnung.



15. August: Patrozinium Mariä Himmelfahrt

Chor und Orchester 
bei der Diabelli-Messe Am 15. August 2003 führte der kath. Kirchenchor Buchloe zusammen mit einem kleinen Orchester aus Musikern aus Buchloe und Umgebung eine Messe von Anton Diabelli im Festgottesdienst um 10.00 Uhr in der Stadtpfarrkirche auf.
Der nicht so bekannte Komponist Anton Diabelli wurde am 6. September 1781 bei Salzburg geboren und verstarb am 7. April 1858 in Wien. Der einstige Schüler von Michael Haydn war Lehrer für Klavier und Gitarre, später dann Musikverleger. Während seine zahlreichen Lieder, Tänze, Kantaten und Messen meist nur noch den Musikhistorikern bekannt sind, werden seine zwei- und vierhändigen Klaviersonaten und -sonatinen noch immer für den Unterricht benutzt.
Beim Gottesdienst erklang die Messe in C-Dur für Solisten, Chor, Orgel und Orchester. Es musizierten neben dem Kirchenchor Buchloe:
W. Strößner (Kaufbeuren), Sopran - J. Kagermeier, Bass
M. Hajek, U. Epple (Türkheim), M. Hartleitner, H. Wirries (Jengen), Violinen
I. Wirries (Jengen), Violoncello - P. Schallmoser (Landsberg/L.), Pauken
A. Geldhauser, A. Santjohanser, Trompeten
S. Fackler (Starnberg), Orgel
Die Gesamtleitung lag in den Händen von Kirchenmusiker Thorsten M. Schmehr.



Ausflug des Kinderchores am 20. September 2003

Bei schönstem Spätsommerwetter machten sich 13 Kinder zusammen mit Ihrem Singstundenleiter und 3 Eltern mit dem Zug auf den Weg nach Augsburg.
Dort gab es zuerst im Kaffee im Stadtbad eine kleine Stärkung, ehe sie sich auf den Weg zur Ausgburger Puppenkiste machten. Gezeigt wurde das Märchen "Rumpelstilzchen", welches bei Klein und Groß gut ankam.
Fazit: Ein rundherum gelungener Ausflug....!




"2. Oekumenischer Sommer-Orgelvesper-Zyklus"


Eine besondere Form der ORGELVESPER fand heuer erneut zwei Mal in Buchloe statt. Nach der guten Resonanz im vergangenen Jahr wurde auch dieses Jahr wieder der sog. "Buchloer Oekumenischer Sommer-Orgelvesper-Zyklus" durchgeführt.
Dabei stand die Kombination aus liturgischen Bestandteilen mit konzertanten Elementen im Vordergrund. Neben Kompositionen für Orgel erklangen auch Gesänge für Männerschola (greg.Choral/ Psalmengesang) und ein Werk "Orgelplus" (mit einem anderen Instrument). Ein ausgewählter Psalm stand jeweils im Mittelpunkt der "Feierstunde".
Der erste Termin für diese - in unserer Region ansonsten nicht praktizierten - besonderen Form der Orgelvesper war am Pfingstsonntag, 8. Juni 2003 um 19.00 Uhr in der ev. Hoffnungskirche Buchloe.

Die Interpreten waren jeweils:
Eine Männerschola (speziell für diesen Anlass zusammengestellt),
Kirchenmusiker Thorsten M. Schmehr, Orgel und Leitung
Die Texte/Gebete werden jeweils von Mitgliedern der ev. und kath. Pfarrgemeinde vorgetragen.
Der vorläufig letzte Termin der Orgelvesper war am Sonntag, 10. August, um 19.00 Uhr in der kath. Stadtpfarrkirche, bei dem wir erneut etwa 50 Mitfeiernde begrüßen konnten.



Kirchenchorausflug

Am 19. Juli machten sich knapp 20 Sängerinnen und Sänger des Kirchenchores zusammen mit Ihrem Chorleiter Herrn Thorsten M. Schmehr und Ihrem Pfarrer Reinhold Lappat in aller Frühe um 6.33 Uhr mit dem Zug auf nach Würzburg, wo sie kurz nach 10 Uhr ankamen.
Den Vormittag verbrachten Sie mit einer Führung durch Residenz und Altstadt. Danach hatten sich alle das Mittagessen im Ratskeller verdient.
Am Nachmittag ging es mit dem Schiff nach Veitshöchheim, wo man entweder den Rokokogarten der Fürstbischöfe besuchen oder auch einfach nur Kaffeetrinken gehen konnte, ehe das Schiff den Chor wieder zurück nach Würzburg brachte.
Schließlich ging es mit der Deutschen Bahn heimwärts nach Buchloe, wo man gegen 22.30 Uhr mit vielen neuen Eindrücken wieder eintraf.
Alles in allem ein gelungener Ausflug!



Franz Schubert: Messe C-Dur

Am Ostermontag, 21. April 2003, erklang vom Kirchenchor der Pfarrei "Mariä Himmelfahrt" im Festgottesdienst um 10.00 Uhr von Franz Schubert (1797-1828) die Messe in C, D 452 - op. 48 für Solisten, Chor, Orgel und Orchester. Als Solisten traten auf: Felicitas Leopold-Pirzer aus Eichenau (Sopran), Barbara Henning-Bigelmayr aus München (Alt), Helmut Jambor (Tenor) und Josef Kagermeier (Bass), beide aus Buchloe. Das Orchester setzte sich aus Musikern von Buchloe und Umgebung, bis hin zu Musikern aus München und Peiting zusammen. Den Orgelpart übernahm Siegfried Fackler. Die Gesamtleitung lag in den Händen von Kirchenmusiker Thorsten M. Schmehr.
Als besonderen Höhepunkt zum Abschluss des österlichen Festgottesdienstes brachte der Chor zusammen mit dem Orchester das Halleluja aus dem Oratorium "Der Messias" von Georg Friedrich Händel (1685-1759) zu Gehör.
Für alle Beteiligten war es ein schönes Erlebnis und eine Bestätigung ihrer Mühen und der intensiven Probenarbeit. So hieß es auch in der Berichterstattung der Buchloer Zeitung: "... und der Chor bewies, dass er die ekstatische und wohl bekannteste Musik Georg Friedrich Händels meistern konnte.
Siehe dazu auch Bericht der
Buchloer Zeitung


Neujahrskonzert am 11. Januar 2003

Bereits zum 3. Mal in Folge fand am Samstag, den 11. Januar 2003, ein großes Neujahrskonzert mit über 100 Mitwirkenden statt. Unser Kirchenchor musizierte diesmal zusammen mit dem Kirchenchor der Stadtpfarrei St. Martin / Kaufbeuren (Leitung: Richard Waldmüller). Es erklangen Stücke für Soli, Chor, Orgel und Orchester. Von Franz Xaver Richter (1709-1789) kam barocke Festmusik zur Aufführung, das sog. "Kemptener Te Deum". Die romantische Choralkantate "Vom Himmel hoch" von Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847) ist ein besonderer musikalischer Hörgenuss gewesen. Die Gesamtleitung lag erneut in den bewährten Händen von Kirchenmusiker Thorsten M. Schmehr.
Knapp 300 Besucher genossen den gut einstündigen Konzertgenuss und bedankten sich anschließend bei den Mitwirkenden mit lang anhaltendem Beifall und zum Teil stehendem Applaus.
Auch die Aufführung am Tag darauf in Kaufbeuren St. Ulrich unter der Leitung von Dekanatskirchenmusiker Richard Waldmüller war für alle ein Erfolg.
Fazit: Trotz der vielen Proben und des Mehraufwands, vor allem auch organisatorischer Art, lohnt es sich doch, solch ein großes Projekt anzupacken und zu verwirklichen. Die Konzertbesucher haben es durch ihre Anwesenheit bestätigt.



Benefizkonzert am 20. Oktober 2002

Die Beteiligten am 
Benefizkonzert Am Kirchweihsonntag fand um 19.30 Uhr in unserer Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt ein Benefizkonzert zugunsten des Neubaus Haus der Begegnung statt. Überwiegend Musiker aus unserer Pfarrei musizierten für Sie. So wirkten mit: Kirchenchor Buchloe, Bundesbahn- Männerchor Buchloe, Buchloer Frauenchor, Stephanus-Quartett, sowie verschiedene Gesangs- und Instrumentalsolisten (Tenor: Helmut Jambor; Klarinette: Sylvia Götzfried; Querflöte: Helga Kutter; Violoncello: Maximilian Epple) und ein Streicherensemble. Den Hauptteil bestritt der kath. Kirchenchor mit Lob- und Dankliedern a capella und in Begleitung des Streicherensembles. Eine ausgewogene Mischung aus barocker und romantischer Musikwerke machte die abendliche Musikstunde vielfältig und kurzweilig. U. a. waren Kompositionen von Joh. Seb. Bach, V. Rathgeber, J. Stanley, J. G. Rheinberger, F. X. Brixi, E. A. Grell, C. Franck u. a.zu hören. Hörenswert war auf jeden Fall das Concerto C-Dur von Johann Valentin Rathgeber für Solo-Trompete (Claudio Fabbreschi) , Streicher und Basso continuo. Die Gesamtleitung lag in den Händen von Kirchenmusiker Thorsten M. Schmehr , der auch an der Orgel zu hören war.
Die Zuhörer, etwa 200 an der Zahl, waren sehr spendenfreudig. Der gesamte Erlös in Höhe von rund EURO 1.350,-- wurde dem Haus der Begegnung zur Verfügung gestellt. Für die Beteiligten gab es am Ende des Konzertes noch lang anhaltenden Applaus und "standing ovations"!

Vielen Dank für Ihre Hilfsbereitschaft!



Hilfe für Flutopfer in Pirna

Die 17. Buchloer Serenade am 8. September 2002 um 19 Uhr in der Stadtpfarrkirche Buchloe half unmittelbar der von der Hochwasser-Flut betroffenen Pfarrei St. Heinrich und Kunigunde in PIRNA (Sächsische Schweiz). Die dortige Klosterkirche aus dem 14. Jahrhundert, nahe an der Elbe gelegen, die bis vor einigen Jahren mühsam restauriert wurde und zur Zeit von der ev. und kath. Pfarrgemeinde simultan genutzt wird, erlitt - lt. Aussage des dortigen Pfarrers, Herrn Norbert Büchner - TOTALSCHADEN. Über 2,50 m hoch stand das Wasser in der Klosterkirche. Die gesamte Einrichtung (Sakristei, Bänke, Beichtstühle...) - und hier insbesondere die am Boden stehende - im Jahr 1963 eingeweihte KIRCHENORGEL ist nicht mehr zu gebrauchen, sodass die Gemeinde vor die Tatsache gestellt ist, eine NEUE ORGEL für ihre dort stattfindenden Gottesdienste anschaffen zu müssen. Da dies keine kleine Investition ist, ist die Pfarrgemeinde natürlich finanziell stark überfordert.

Unser Beitrag stellt zwar nur einen kleinen Teil dar, der aber auch wichtig ist und zudem eine große Solidarität mit den Christen aus Pirna beweist. Die Aufgeschlossenheit der Menschen dort habe ich persönlich bei meinem letztjährigen Urlaub in Pirna erlebt und durfte bei der Gelegenheit u. a. die alte Orgel von 1866 in der dortigen Pfarrkirche, auf welcher der berühmte Orgelprofessor Gustav Merkel aus Dresden das Einweihungskonzert spielte, genauer kennen lernen. Dabei hatte ich auch mit Pfarrer Büchner einen ersten persönlichen Kontakt.

OHNE UMWEGE wurde unser Spendengeld DIREKT AUF DAS KONTO DER PFARREI PIRNA ÜBERWIESEN.

SIE HABEN UNSER ANLIEGEN DURCH IHREN BESUCH UND EINE GROßHERZIGE SPENDE UNTERSTÜTZT.
Während der Serenade haben Sie knapp 1.000 EURO gespendet und bisher sind auf dem Pfarreikonto noch mehrere Spenden eingegangen, so dass wir einen Gesamtbetrag von gut 2.000 Euro an Pfarrer Büchner überweisen konnten.
V i e l e n   D a n k !
Wer noch spenden möchte, kann direkt auf das Konto unserer Pfarrei bei der Raiffeisenbank Buchloe (Kontonummer: 32 60 801 - BLZ: 734 600 46) unter dem Stichwort PIRNA seinen Beitrag einzahlen.